… oder: wie elektronische Datenträger zu Gefahrenträgern werden

Die Erkenntnis der Nordrheinwestfälischen Datenschutzaufsicht lautet lapidar: „Auch Einrichtungen, die sich aufgrund nicht vorhandener Wertgegenstände nicht als lohnendes Ziel betrachten, können jederzeit Opfer von Einbrüchen werden.“

Home sweet

homeoffice … Part 1

16.02.2021

… oder: wie elektronische Datenträger zu Gefahrenträgern werden

Die Erkenntnis der Nordrhein westfälischen Datenschutzaufsicht lautet lapidar: „Auch Einrichtungen, die sich aufgrund nicht vorhandener Wertgegenstände nicht als lohnendes Ziel betrachten, können jederzeit Opfer von Einbrüchen werden.“ Ohne doppelte Verneinung heißt das: kein Schmuck, kein Bargeld, keine Goldvorräte und trotzdem attraktiv für Kriminelle. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Seit sich viele berufliche Aktivitäten ins Homeoffice verlagert haben, befinden sich dort auch vermehrt Daten auf Datenträgern oder sind im wahrsten Sinne unterwegs dahin.

USB-Sticks mit Geschäftsabläufen, Festplatten mit Personaldaten, Tablets mit Plänen, Abrechnungen, Verträgen und was man sonst noch alles am heimischen Arbeitsplatz zu bearbeiten hat. Und die wecken Begehrlichkeiten– schließlich sind Daten zur wertvollen Handels-, manchmal mittlerweile sogar zur Hehlerware geworden.

Was sich kaum ein Nutzer bewusst macht: Die Gefährdung, wenn man ihnen nicht den entsprechen-den Schutz zukommen lässt. Denn sie sind ja vermeintlich in Sicherheit, wenn man sie auf irgendeine Weise „bei sich“ hat. In der eigenen Tasche, im Auto, als USB-Stick oder SD-Card zu Hause am Computer oder gar „sicher“ verwahrt in der Schreibtischschublade. Wer soll da ran kommen, wen sollte das interessieren? Die meisten stellen sich nicht einmal diese Fragen.

Sollten sie aber – wie nicht nur das Beispiel eines Ulmer Zahnmediziners erst vor kurzem wieder gezeigt hat. Er hat schlicht einen USB-Stick mit den Daten von über 7000 Patienten der Uniklinik Ulm verloren! Wer jetzt darüber verfügt und was der damit anrichtet, ist noch offen. Dass mit dem Verlust allerdings nicht allein Daten – sondern sicher auch viel Vertrauen verloren gegangen ist, darf man getrost annehmen. Ganz unabhängig davon, welche datenschutzrechtlichen Konsequenzen noch auf ihn oder das Uni-Klinikum zukommen.

Dazu noch eine eindrucksvolle Zahl: Der Anteil durch Verlust oder Diebstahl am Missbrauch von Daten auf mobilen Geräten, Datenträgern und Unterlagen betrug zuletzt 10,19 Prozent! Wer weiß, wie umfangreich Hacker- und Phishing-Aktivitäten im Netz insgesamt sind, kann sich die enorme Größe dieser Zahl in der Welt von Giga- und Terra-Bytes vermutlich vorstellen.

Documentus Bayern | Vernichtung, Löschung, Archivierung, Digitalisierung, Datenschutz

Es sind schlicht große Gefahren durch zu lässigen Umgang. Dabei aber mit der Haftung desjenigen, der sich das Datenmaterial hat abnehmen lassen. Schlichtes Verlieren oder gar unüberlegtes Wegwerfen ohne vorherige professionelle Löschung (z. B. sind USB-Sticks ja heute keine große Investition mehr –haben aber im Hausmüll nichts zu suchen!) hat die gleichen Folgen. Immer verbunden mit der persönlichen Verpflichtung zur Verlustmeldung (gemäß Art. 33 und 34 der DSGVO) an die Aufsichtsbehörde und mit Bußgeldern in empfindlicher Höhe bedroht.

Keine schöne Vorstellung für die Folgen von Arbeit, die man nur vertrauenswürdig und zuverlässig Zuhause erledigen wollte.

Und dabei doch „leicht“ zu vermeiden, wenn man denn weiß, wie es geht. Die Datenschutzbeauftragten von documentus Bayern beraten Sie zu allen Facetten – von der Verschlüsselung bis zum effektiven Schutz des Datenträgers selbst oder der nicht rekonstruierbaren Löschung statt der Unsicherheit bei Benutzung geräteinterner Löschfunktionen. Das alles ganz ohne finale Selbstzerstörung, wie es uns manche Hollywood Blockbuster nahelegen wollen.

Sondern so, dass Sie – und nur Sie – Ihre Arbeit an wichtigen Daten im Homeoffice oder wo auch immer Sie wollen – in aller Ruhe nachgehen können. Ganz gemäß der DSGVO und zu 100 % rechtskonform.

Sicher ist Datensicher. Auch auf mobilen elektronischen Datenträgern.

Mit documentus Bayern.

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