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09.01.2020

Trainingspläne erstellen, Quartiere buchen, Route und Finanzierung planen. Solche Tätigkeiten stehen normalerweise nicht auf dem Lehrplan, es sei denn, man hat sich für das Projektseminar „Transalp“ angemeldet. Im Gymnasium bei St. Anna werden regelmäßig solche Projektseminare angeboten. Die Schüler können frei nach Interessen wählen. Die zu überwindende Strecke auf dem Mountainbike führte von Reute nach Riva del Garda: 13.150 Höhenmeter – 452 km Strecke! Annika hat am Transalp Seminar teilgenommen und erzählt uns, wie das Seminar ablief und was Sie von den 8 Tagen auf dem Mountainbike mitnimmt.

Ihr musstet euch ja durch intensives Training auf die Teilnahme vorbereiten?

Ja, das war Pflicht. Man muss sportlich fit sein. Wir haben Ausfahrten gemacht, z.B. nach Wellenburg. Spinning und selbstständiges Training stand ebenfalls auf dem Programm.

Die Trainingspläne habt ihr selbst geschrieben. Was habt ihr sonst noch vorbereitet?

Wir waren unterschiedlichen Teams zugeteilt. Eigentlich haben wir alles selbstständig organisiert. Die Lehrer haben uns Hilfestellung gegeben, wo wir sie gebraucht haben. Zusätzlich gab es ein Dokumentationsteam und während der Fahrt hatten wir ein Erste-Hilfe Team und ein Werkstattteam, welches für Reparaturen an den Fahrrädern zuständig war.

Wie war die Stimmung vor der Abfahrt?

Viele waren nervös, man wusste nicht ganz genau, was auf einen zukommt. Was nimmt man auf so einen Trip mit? Nicht viel. Richtgewicht war ca. 6 kg. Das war das gesamte Gepäck. Wir hatten Reisewaschmittel dabei.

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Wie sah so ein Tag auf dem Mountainbike aus?

Es war unterschiedlich. Manchmal sind wir bis zu 80 km gefahren, manchmal aber auch nur 30 wegen der vielen Höhenmeter. Abends sind wir immer in eine Hütte eingekehrt. Am Abend wurde dann der Tag nochmal Revue passiert. Zwei Guides waren verantwortlich für den nächsten Tag: wo isst man, was sind die Schwierigkeiten auf der Route am kommenden Tag.

Was waren deine Glücksmomente auf der Tour?

Jedes Ankommen war ein cooles Gefühl. Nach jedem Anstieg gab es immer diesen Moment, oder wenn man an der Hütte angekommen ist. Dann war klar: Jetzt ist man wieder ein Stück näher am Ziel.

Gab es so einen mentalen Moment, wo du gesagt hast, jetzt habe ich keine Lust mehr?

Am siebten Tag hatte ich einen kleinen Durchhänger. Aber da hat mir geholfen, dass ich ja bereits die letzten 6 Tage geschafft hatte. Wenn die Tagesform nicht gut ist hilft die Gruppendynamik. Wir sind meistens in kleineren Gruppen bergauf gefahren. Motiviert zusammenzubleiben hilft. Manche Leute fahren aber auch gerne allein in ihrem eigenen Tempo. Da hat jeder seine eigene Technik. Wir hatten natürlich auch eine gute Aussicht und schöne Landschaft.

Wie war das Gefühl bei der Einfahrt nach Riva?

Der letzte Tag war sehr entspannt. Alle waren in Feierstimmung. Wir hatten schon den Blick auf den See. Wir wussten, wir hatten unser Ziel erreicht.

Was ist dein Fazit zum Projektseminar Transalp?

Also ich würde schon voll gerne nochmal das gleiche machen. Ich bin auch selber gerne in der Natur und in den Bergen. Es hat alles gut zusammengepasst.

Was nimmst du für die Zukunft mit?

Das Organisieren in der Gruppe. Das ist ja nicht wie normale Schule. Es ist kein Frontalunterreicht, sondern wir haben das Projekt sehr selbstständig organisiert. Durch das Training lernt man außerdem Disziplin.

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